In dieser Woche freuen wir uns sehr, am Einstein 19 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Mailand begrüßen zu dürfen.
Bis Sonntag sind sie in Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern der EF und Q1 untergebracht und erhalten in dieser Zeit u. a. Einblicke in den Unterricht dieser Jahrgangsstufen.
Für unsere neue Partnerschule, das Istituto Maria Consolatrice, ein fremdsprachlich ausgerichtetes Gymnasium in Mailand, wurde zudem ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Neben der Erkundung der Industriekultur im Duisburger Landschaftspark steht für die modebewussten Gäste selbstverständlich auch ein Besuch der Modestadt Düsseldorf auf dem Plan. Ein Tagesausflug nach Köln mit einer Führung im Kölner Dom rundet das Programm ab.
Organisiert wird der Austausch von den Kolleginnen der Fachschaft Italienisch. Der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Mailand findet vom 04.05. bis 10.05.2026 statt.
Wir wünschen allen Teilnehmenden eine erlebnisreiche Woche, viele schöne Eindrücke und spannende Begegnungen!
Questa settimana siamo lieti di dare il benvenuto a 19 studenti e due insegnanti provenienti da Milano presso l'Albert-Einstein-Gymnasium. Fino a domenica, alloggeranno presso famiglie ospitanti di studenti di 11° e 12° anno (EF e Q1) e avranno l'opportunità di approfondire le materie insegnate a questi livelli scolastici.
È stato inoltre organizzato un ricco programma per la nostra nuova scuola partner, l'Istituto Maria Consolatrice, un liceo di Milano specializzato in lingue straniere. Oltre alla visita del sito di interesse storico-industriale del Parco Paesaggistico di Duisburg, una tappa obbligatoria per i nostri ospiti appassionati di moda è prevista a Düsseldorf, capitale della moda. Un'escursione di un giorno a Colonia, con visita guidata al Duomo, completa il programma.
Lo scambio è organizzato dal dipartimento di Italiano. Il ritorno dei nostri studenti a Milano è previsto dal 4 al 10 maggio 2026.
Auguriamo a tutti i partecipanti una settimana ricca di eventi, esperienze meravigliose e incontri entusiasmanti!
Zur internationalen Woche gegen Rassismus in Duisburg haben wir uns in diesem Jahr mit einer kreativen und zugleich wichtigen Aktion beteiligt.
Unter dem Motto „100% Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ setzten Schülerinnen und Schüler ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Im Zentrum stand dabei ein gemeinsam gestalteter „Schutzschirm der Menschenrechte“, der symbolisch für einen sicheren Raum steht, unter dem alle Menschen Zuflucht finden können.
Mit großem Eifer gestalteten Schülerinnen und Schüler der 5. und 7. Klassen sowie der Oberstufe diesen Schirm. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert die Schulgemeinschaft Position gegen Ausgrenzung bezieht.
Ergänzt wurde die Aktion durch weitere Beiträge und Aktivitäten am gesamten Wochenende: Neben kreativen Angeboten gab es auch gemeinsames Singen, das die Botschaft von Zusammenhalt und Respekt zusätzlich unterstrich.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 schauten sich vor den Osterferien im Duisburger Filmforum den Film „September 5“ an, in dem es um die Arbeit der Medien während der Geiselnahme bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München ging.
Der Film bot 90-minütige Spannung, obwohl er fast nur in einem Fernsehstudio spielt. Vor- und nachbereitet wurde und wird der Film, in welchem viele medienethische Probleme thematisiert werden, in den Stunden des Religions- und Philosophieunterrichts.
In den vergangenen Wochen war am Einstein wieder einiges los: Bereits zum dritten Mal durften wir die Fußball-Stadtmeisterschaften der Jungen ausrichten.
Bei spannenden Spielen, viel Einsatz und großem Teamgeist präsentierten sich unsere Mannschaften in allen Wettkampfklassen von ihrer besten Seite.
Wettkampfklasse U13:
Unsere U13 startete mit einem überzeugenden Sieg gegen die Lise-Meitner-Gesamtschule ins Turnier. Im entscheidenden Spiel gegen das Franz-Haniel-Gymnasium zeigte das Team ebenfalls eine starke Leistung, ließ jedoch gerade zu Beginn einige hochkarätige Chancen ungenutzt und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Trainerteam Finn, Henry und Leo, die die Mannschaft erneut hervorragend betreut und eingestellt haben.
Wettkampfklasse U15:
Die U15 überzeugte in der Vorrunde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sicherte sich souverän den Gruppensieg. Gegen das Franz-Haniel-Gymnasium, die Green Gesamtschule und das St. Hildegardis Gymnasium setzte sich unser Team verdient durch. Im Halbfinale war dann gegen das Mannesmanngymnasium leider Schluss, dennoch bleibt eine insgesamt sehr starke Turnierleistung im Gedächtnis.
Wettkampfklasse U17:
Auch die U17 zeigte ein erfolgreiches Turnier. Nach Siegen gegen die Green Gesamtschule und die Leibniz Gesamtschule erreichte die Mannschaft einen verdienten zweiten Platz. Lediglich dem Franz-Haniel-Gymnasium musste man sich – wie schon die U13 – geschlagen geben.
Wettkampfklasse U19:
Beim Heimturnier der U19 gelang es leider nicht, an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen. In einer ausgeglichenen Gruppe mit dem Franz-Haniel-Gymnasium, der Lise-Meitner-Gesamtschule und dem Krupp-Gymnasium reichte ein Sieg nicht für das Weiterkommen.
Insgesamt können wir auf ein gelungenes Turnier zurückblicken. Auch wenn in diesem Jahr „nur“ die U15 den Gruppensieg feiern konnte, haben alle Mannschaften mit Einsatz, Fairness und Teamgeist überzeugt.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten – Spieler, Schüler-Schiedsrichter, Kolleginnen und Kollegen sowie die zahlreichen Zuschauer – für ihr Engagement und die Unterstützung.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Turniere!
Auch in diesem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler der freestyle-physics-AG an der Juniorstufe des Bundeswettbewerbs Physik teilgenommen.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurde die Schwingungsdauer von Wasser in Schläuchen verschiedener Dicke und Länge gemessen und ausgewertet bzw. der Schatten einer Spiralfeder untersucht. Außerdem sollte ein Meerschweinchenstall mit Fahrradlämpchen und einer Autobatterie beleuchtet werden. Auch wenn die Begriffe Stromstärke, elektrischer Widerstand und Leistung erst im Physikunterricht der Mittelstufe behandelt werden, haben sich die fünf Schülerinnen und ein Schüler der 5. und 6. Klassen motiviert und interessiert mit den Aufgabenstellungen auseinander gesetzt, experimentiert und ihre Ergebnisse in Protokollen zusammengefasst. Hierbei standen der Spaß am Experimentieren sowie das kreative Ausprobieren im Vordergrund.
Unterstützt wurden die jungen Physikerinnen und Physiker durch die MILeNas der Jahrgangsstufe EF. Im zweiten Schulhalbjahr bereiten sich die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft auf den Wettbewerb "freestyle-physics" vor, dessen Finale am Ende des Schuljahres an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) stattfindet.

Was ein Zeitzeuge ist, weiß jeder, was aber ist ein „Zweitzeuge“?
Mit Anna Vögeding vom Verein „Zweitzeugen e.V.“ und ihren Kolleginnen waren jetzt „Zweitzeuginnen“ an unserer Schule und arbeiteten mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10. Als Zweitzeugen erzählen sie die Lebensgeschichten von Zeitzeugen des Holocausts.
Die Klasse 10a lernt so an ihrem Zweitzeugen-Projekttag die Jüdin Frieda Kliger kennen, die 1921 in Warschau geboren wurde, das Warschauer Ghetto, die Konzentrationslager Lublin-Majdanek und Auschwitz sowie den Todesmarsch nach Bergen-Belsen überlebte und im hohen Alter von 102 Jahren in Israel starb. Bevor jedoch auf Details des Lebens von Frieda Kliger eingegangen wird, konfrontiert die Zweitzeugin Vögeding die Zehntklässler erstmal mit Gesetzen der nationalsozialistischen Regierung, die die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden im Alltag stark einschränken sollten. Da wird zum Beispiel das Gesetz von 1942 genannt, das es Jüdinnen und Juden verbot, Haustiere zu halten. „Haustiere waren damals vor allem auch Nutztiere wie Hühner“, erklärt Vögeding, „so wurden den Jüdinnen und Juden schlichtweg die Möglichkeit genommen, sich von den Nutztieren zu ernähren.“ Aber auch andere, schon früher erlassene Gesetze, wie das Verbot, Fahrräder zu besitzen, werden thematisiert. Die Schüler kommen schnell darauf, dass damit nicht nur eine Gängelung der jüdischen Bevölkerung verbunden war, sondern dass die Fahrräder auch im Krieg benutzt wurden, um beispielsweise Späher-Aufträge erfüllen zu können. Besonders schlimm finden die Einsteiner das Verbot des Schulbesuchs für jüdische Kinder und Jugendliche. „Juden sollten auf diese Weise ungebildet bleiben und isoliert werden“, fasst die Zehntklässlerin Rui treffend zusammen.
Nachdem die Bedingungen, unter denen die jüdische Bevölkerung von 1933-1945 leben musste, deutlich vor Augen geführt wurden, erzählt Zweitzeugin Vögeding dann detailliert von Frieda Kliger, die mit ihren Kindern und zahlreichen Enkeln und Urenkeln immer ein Familienmensch gewesen sei. Anhand von Ausschnitten aus Audiodateien, die der Verein „Zweitzeugen e.V.“ in Interviews mit Kliger aufgenommen hat, hören die Zehntklässler auch ihre Stimme. Audios werden vor allem dann eingespielt, wenn es um besonders schlimme Erlebnisse Kligers geht. Da hat zum Beispiel eine KZ-Wärterin das einzige Familienfoto, das Frieda Kliger noch besaß, vor ihren Augen zerrissen. Ganz still im Raum wird es auch, als die Zweitzeugin von dem Augenblick erzählt, in dem die Holocaust-Überlebende von ihrer ersten großen Liebe Heniek getrennt wurde, den sie danach nie wiedersah. „Von den zwei Jahren, die sie in Auschwitz-Birkenau verbracht hat, hat Frieda Kliger im Interview nicht viel erzählt. Vermutlich waren die Erinnerungen zu schmerzhaft“, berichtet Vögeding. Nach Kriegsende ging Frieda Kliger wieder nach Warschau zurück, wo sie sich aber nicht mehr zu Hause gefühlt habe. Außerdem sei ihr dort immer noch viel Antisemitismus begegnet, weshalb sie schließlich 1947 nach Palästina ausgewandert sei, informiert Vögeding.
Nach der ausführlichen Schilderung von Frieda Kligers Leben geht es am Zweitzeugen-Projekttag der Klasse 10a dann um Antisemitismus damals und heute. Denn die Zweitzeugen möchten nicht nur die Lebensgeschichten der Zeitzeugen lebendig halten, sondern die Schülerinnen und Schüler auch dazu befähigen, Antisemitismus zu erkennen, wenn er ihnen im Alltag begegnet. Auch wie man mit Antisemitismus umgehen kann, wird thematisiert. Am Ende ermutigt Vögeding die Einsteiner, selbst zu Zweitzeugen für Frieda Kliger oder andere Opfer der Nationalsozialisten zu werden. Das ist zum einen wichtig, weil es nicht mehr so viele lebende Zeitzeugen gibt, die selbst ihre Geschichte erzählen können. Zum anderen werden so auch nachfolgende Generationen für Themen wie Antisemitismus und Holocaust sensibilisiert. „Ich fand den Projekttag richtig gut und auch wichtig. Natürlich weiß man das eine oder andere, aber eben nicht alles und es ist wichtig, dass wir da aufgeklärt werden. Vor allem die Lebensgeschichte Frieda Kligers war sehr bewegend“, fasst Einsteinerin Laura das Zweitzeugenprojekt zusammen. Und sie hat ihrer Familie noch am gleichen Tag von Frieda Kliger erzählt – und ist somit selbst zur Zweitzeugin geworden.
Nach einer reibungslosen Fahrt im gemütlichen Reisebus erreichten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen am Samstag Morgen das Ahrntal.
Bei sonnigem Wetter, warmen Temperaturen und guten Pistenverhältnissen konnten schon erste Fortschritte beim Ski- und Snowboardfahren erzielt werden. Highlight ist die Wahl zum Einhorn des Tages: diesen besonderen Helm erhält der Schüler oder die Schülerin, die sich durch besonders schusseliges Verhalten auszeichnet :)
Wir freuen uns auf weitere tolle Tage im Ahrntal!

Am 5. März fand im Rahmen des MILeNa-Projekts ein Workshop zum Einsatz der Phyphox-App im Physikunterricht statt.
Wir hatten hierfür das Team der RWTH Aachen und weitere Oberstufenschülerinnen und -Schüler bzw. Lehrerinnen und Lehrer anderer MILENA-Schulen eingeladen, um die zahlreichen Möglichkeiten der in Aachen entwickelten App kennenzulernen. Die MILeNas haben unterschiedliche Experimente ausprobiert und mithilfe des Smartphones ausgewertet. Besonders interessant war dabei, die verschiedenen Sensoren des eigenen Smartphones kennenzulernen und zu nutzen (u. a. einen Magnetfeldsensor, einen Luftdrucksensor, einen Beschleunigungssensor). Beispielsweise wurde mithilfe des Beschleunigungssensors der Puls gemessen und durch ein Diagramm visualisiert. Mit dem Magnetfeldsensor konnte die Drehgeschwindigkeit eines Fidget Spinners bestimmt und mit der akustischen Stoppuhr die Erdbeschleunigung oder auch die Höhenenergie eines hüpfenden Tischtennisballs graphisch ermittelt werden. Die Experimente wurden von einem Team der RWTH Aachen begleitet und unserer Schule dauerhaft zur Verfügung gestellt. Somit haben die MILeNas die Gelegenheit, diese auch im MINT-Unterricht der Sekundarstufe I einzusetzen und konkrete Unterrichtsideen zu entwickeln bzw. auszuprobieren.
Neben den Experimenten für die Sekundarstufe I wurde auch ein Experiment zur Quantenphysik durchgeführt. Mithilfe verschiedener LEDs und dem Lichtsensor des Smartphones konnten sowohl die MILeNas als auch die Lehrkräfte die unterschiedlichen Schwellspannungen und damit die sogenannte Plack-Konstante bestimmen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten viel Spaß beim Experimentieren und haben viele neue Ideen für den Einsatz des Smartphones im Physikunterricht bekommen. Vor allem der Austausch mit dem Team der RWTH Aachen (Lehramtsstudenten und Doktoranten) wurde von den Oberstufenschülerinnen und - schülern auch im Hinblick auf die Studienorientierung als Bereicherung empfunden.
Vielen Dank für den interessanten Nachmittag!

Wir trafen uns zunächst am Hauptbahnhof und fuhren gemeinsam nach Weimar zur Jugendherberge. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und starteten direkt mit dem ersten Programmpunkt: dem Besuch im „Haus der Weimarer Republik“. Dieser Einstieg war sehr interessant und half uns, thematisch in die kommenden Tage einzutauchen. Am Abend gingen wir gemeinsam in einem Restaurant essen. Danach ließen wir den Abend entspannt in unseren Zimmern ausklingen. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus zur Gedenkstätte Buchenwald, die vor allem an das von 1937-1945 betriebene Konzentrationslager der Nationalsozialisten erinnert. Nach einer Einführung sahen wir zunächst einen Film und erkundeten dann das Gelände eigenständig mit Audioguides. Anschließend besuchten wir das Museum auf dem Gelände. Während unseres Rundgangs sahen wir viele zentrale Orte der Gedenkstätte, darunter die Umrisse der Baracken, den Glockenturm als Mahnmal, das Krematorium, die Genickschussanlage sowie den Appellplatz. Außerdem besichtigten wir die Hundezwinger, den Desinfektionsraum und die Verwaltungsgebäude. Besonders eindrücklich war das Lagertor mit der Aufschrift „Jedem das Seine“. Auch das Museum und die Häuser der SS gehörten zu den Stationen unseres Besuchs. Besonders beeindruckend fanden wir das gesamte Gelände an sich, da es die Dimensionen des Lagers deutlich machte. Der teilweise noch originale Zustand vieler Orte verstärkte diesen Eindruck. Auch die persönlichen Gegenstände und Berichte im Museum gingen uns nahe und machten die Geschichte greifbarer. Orte wie das Krematorium und die Genickschussanlage hinterließen einen besonders bedrückenden Eindruck. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück zur Jugendherberge und hatten den Nachmittag zur freien Verfügung. Am letzten Morgen traten wir nach dem Frühstück die Rückfahrt nach Duisburg an.
Insgesamt war die Exkursion für uns ein sehr interessantes und eindrückliches Erlebnis, das uns nachhaltig zum Nachdenken angeregt hat.
