Ein großartiger Erfolg für Rui Chen (10a): Sie hat beim diesjährigen „Chem-pions-Wettbewerb“ die bestmögliche Bewertung erreicht und wurde am 20. März bei der Siegerehrung in Marl ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand in diesem Jahr das Thema „Papier“ – Rui stellte eigenes Papier her und untersuchte systematisch, wie verschiedene Zusatzstoffe dessen Eigenschaften beeinflussen. Im Rahmen der Veranstaltung erwartete die Preisträgerinnen und Preisträger ein besonderes Programm: Ein Professor der Universität Münster präsentierte gemeinsam mit seinem Team eine eindrucksvolle Chemieshow rund um das Thema Papier und zeigte spannende Experimente. Anschließend erfolgte die Preisverleihung nach Klassenstufen. Rui berichtete, dass sie als einzige Teilnehmerin aus Duisburg vertreten war und die Veranstaltung als sehr gelungen erlebt hat.
Die Auszeichnung durch die Jury würdigt Ruis sorgfältiges und präzises experimentelles Arbeiten in besonderer Weise. Das Albert-Einstein-Gymnasium ist stolz auf Rui und gratuliert herzlich zu dieser herausragenden Leistung!

Am 19.03. haben rund 320 Nachwuchs - Kängurus am mathematischen Wettspringen teilgenommen.
Wie immer gibt es für alle Teilnehmenden eine Urkunde und ein kleines Spiel als Anerkennung für die Anstrengung. In diesem Jahr erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer das Kartenspiel „KänguruRudel“. Zusätzlich haben wir in diesem Jahr auch Preisträgerinnen und Preisträger in den Stufen 5 und 9, die zusätzlich zum Teilnehmerpreis weitere Preise in Form von Büchern und Spielen erhalten. Der längste Kängurusprung, also die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, wird mit einem T-Shirt belohnt. Die Preise werden in den kommenden Tagen von den Mathematiklehrkräften überreicht.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Kängurutag - wie immer am dritten Donnerstag im März 2027!

Vom 13.04. bis zum 15.04. fand die dreitägige Sporthelferfahrt unserer Schule ins Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck statt. Insgesamt nahmen 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 an dieser Ausbildung teil.
Nach einer kurzen Einführung, dem Beziehen der Zimmer und einem gemeinsamen Mittagessen stand der erste Ausbildungstag zunächst im Zeichen theoretischer Inhalte. Gemeinsam erarbeiteten wir, was eine gute Sporthelferin bzw. einen guten Sporthelfer ausmacht und welche Merkmale eine gelungene Sportstunde kennzeichnen. Im anschließenden Praxisteil wurde dies direkt umgesetzt – unter anderem in Form eines gemeinsam durchgeführten Brennballspiels. Nach dem Abendessen blieb Zeit zur freien Verfügung, die viele nutzten, um verschiedene Sportangebote auszuprobieren. Ein besonderes Highlight war dabei das Trampolinspringen im „Flip Hop“, bei dem die eigenen Fähigkeiten mit viel Spaß aufgefrischt werden konnten.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der praktischen Arbeit. Nun waren die Sporthelferinnen und Sporthelfer selbst gefragt: In kleinen Gruppen planten sie eigene Spiele und führten diese anschließend durch. Dabei entstand ein abwechslungsreiches Programm mit Parcours, Volleyball im „Königsfeld“, Turnübungen und actionreichen Spielen wie „Takeshi’s Castle“. Zwischendurch hatten Mutige die Gelegenheit, sich an der Kletterwand zu versuchen. Ergänzt wurde der Tag durch einige kurze Theorieeinheiten. Auch am Abend nutzten viele die Zeit nach dem Essen, um gemeinsam aktiv zu sein, beispielsweise beim Beachvolleyball.
Am dritten und letzten Tag präsentierte die verbleibende Gruppe ihre ausgearbeitete Sportstunde. Anschließend wurden die vielfältigen Aufgabenbereiche der Sporthelferinnen und Sporthelfer näher betrachtet und gemeinsam reflektiert. Mit einer abschließenden Reflexionsrunde fand die Sporthelferfahrt ihren gelungenen Abschluss.
Insgesamt war die Fahrt eine rundum positive Erfahrung: geprägt von viel Bewegung, guter Stimmung und einer engagierten Gruppe, die nicht nur sportlich überzeugte, sondern auch großes Geschick im Anleiten und Organisieren von Gruppen zeigte.
Die Ausbildung wird nun an unserer Schule fortgesetzt. Ab dem kommenden Schuljahr werden die Sporthelferinnen und Sporthelfer die Fachschaft Sport beispielsweise bei den Bundesjugendspielen unterstützen, eigene Sport-Arbeitsgemeinschaften leiten und sich darüber hinaus aktiv in das sportliche Angebot der Schule einbringen.
In dieser Woche freuen wir uns sehr, am Einstein 19 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Mailand begrüßen zu dürfen.
Bis Sonntag sind sie in Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern der EF und Q1 untergebracht und erhalten in dieser Zeit u. a. Einblicke in den Unterricht dieser Jahrgangsstufen.
Für unsere neue Partnerschule, das Istituto Maria Consolatrice, ein fremdsprachlich ausgerichtetes Gymnasium in Mailand, wurde zudem ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Neben der Erkundung der Industriekultur im Duisburger Landschaftspark steht für die modebewussten Gäste selbstverständlich auch ein Besuch der Modestadt Düsseldorf auf dem Plan. Ein Tagesausflug nach Köln mit einer Führung im Kölner Dom rundet das Programm ab.
Organisiert wird der Austausch von den Kolleginnen der Fachschaft Italienisch. Der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Mailand findet vom 04.05. bis 10.05.2026 statt.
Wir wünschen allen Teilnehmenden eine erlebnisreiche Woche, viele schöne Eindrücke und spannende Begegnungen!
Questa settimana siamo lieti di dare il benvenuto a 19 studenti e due insegnanti provenienti da Milano presso l'Albert-Einstein-Gymnasium. Fino a domenica, alloggeranno presso famiglie ospitanti di studenti di 11° e 12° anno (EF e Q1) e avranno l'opportunità di approfondire le materie insegnate a questi livelli scolastici.
È stato inoltre organizzato un ricco programma per la nostra nuova scuola partner, l'Istituto Maria Consolatrice, un liceo di Milano specializzato in lingue straniere. Oltre alla visita del sito di interesse storico-industriale del Parco Paesaggistico di Duisburg, una tappa obbligatoria per i nostri ospiti appassionati di moda è prevista a Düsseldorf, capitale della moda. Un'escursione di un giorno a Colonia, con visita guidata al Duomo, completa il programma.
Lo scambio è organizzato dal dipartimento di Italiano. Il ritorno dei nostri studenti a Milano è previsto dal 4 al 10 maggio 2026.
Auguriamo a tutti i partecipanti una settimana ricca di eventi, esperienze meravigliose e incontri entusiasmanti!
Zur internationalen Woche gegen Rassismus in Duisburg haben wir uns in diesem Jahr mit einer kreativen und zugleich wichtigen Aktion beteiligt.
Unter dem Motto „100% Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ setzten Schülerinnen und Schüler ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Im Zentrum stand dabei ein gemeinsam gestalteter „Schutzschirm der Menschenrechte“, der symbolisch für einen sicheren Raum steht, unter dem alle Menschen Zuflucht finden können.
Mit großem Eifer gestalteten Schülerinnen und Schüler der 5. und 7. Klassen sowie der Oberstufe diesen Schirm. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert die Schulgemeinschaft Position gegen Ausgrenzung bezieht.
Ergänzt wurde die Aktion durch weitere Beiträge und Aktivitäten am gesamten Wochenende: Neben kreativen Angeboten gab es auch gemeinsames Singen, das die Botschaft von Zusammenhalt und Respekt zusätzlich unterstrich.

Update:
Hier kommt nun noch ein Drohnenfoto vom Aktionstag. Es stammt vom Stadtfotografen Ilja Höpping - vielen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung!

Und hier findet man ein Video zmm Aktionstag (externer Link!).
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 schauten sich vor den Osterferien im Duisburger Filmforum den Film „September 5“ an, in dem es um die Arbeit der Medien während der Geiselnahme bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München ging.
Der Film bot 90-minütige Spannung, obwohl er fast nur in einem Fernsehstudio spielt. Vor- und nachbereitet wurde und wird der Film, in welchem viele medienethische Probleme thematisiert werden, in den Stunden des Religions- und Philosophieunterrichts.
In den vergangenen Wochen war am Einstein wieder einiges los: Bereits zum dritten Mal durften wir die Fußball-Stadtmeisterschaften der Jungen ausrichten.
Bei spannenden Spielen, viel Einsatz und großem Teamgeist präsentierten sich unsere Mannschaften in allen Wettkampfklassen von ihrer besten Seite.
Wettkampfklasse U13:
Unsere U13 startete mit einem überzeugenden Sieg gegen die Lise-Meitner-Gesamtschule ins Turnier. Im entscheidenden Spiel gegen das Franz-Haniel-Gymnasium zeigte das Team ebenfalls eine starke Leistung, ließ jedoch gerade zu Beginn einige hochkarätige Chancen ungenutzt und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Trainerteam Finn, Henry und Leo, die die Mannschaft erneut hervorragend betreut und eingestellt haben.
Wettkampfklasse U15:
Die U15 überzeugte in der Vorrunde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sicherte sich souverän den Gruppensieg. Gegen das Franz-Haniel-Gymnasium, die Green Gesamtschule und das St. Hildegardis Gymnasium setzte sich unser Team verdient durch. Im Halbfinale war dann gegen das Mannesmanngymnasium leider Schluss, dennoch bleibt eine insgesamt sehr starke Turnierleistung im Gedächtnis.
Wettkampfklasse U17:
Auch die U17 zeigte ein erfolgreiches Turnier. Nach Siegen gegen die Green Gesamtschule und die Leibniz Gesamtschule erreichte die Mannschaft einen verdienten zweiten Platz. Lediglich dem Franz-Haniel-Gymnasium musste man sich – wie schon die U13 – geschlagen geben.
Wettkampfklasse U19:
Beim Heimturnier der U19 gelang es leider nicht, an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen. In einer ausgeglichenen Gruppe mit dem Franz-Haniel-Gymnasium, der Lise-Meitner-Gesamtschule und dem Krupp-Gymnasium reichte ein Sieg nicht für das Weiterkommen.
Insgesamt können wir auf ein gelungenes Turnier zurückblicken. Auch wenn in diesem Jahr „nur“ die U15 den Gruppensieg feiern konnte, haben alle Mannschaften mit Einsatz, Fairness und Teamgeist überzeugt.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten – Spieler, Schüler-Schiedsrichter, Kolleginnen und Kollegen sowie die zahlreichen Zuschauer – für ihr Engagement und die Unterstützung.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Turniere!
Auch in diesem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler der freestyle-physics-AG an der Juniorstufe des Bundeswettbewerbs Physik teilgenommen.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurde die Schwingungsdauer von Wasser in Schläuchen verschiedener Dicke und Länge gemessen und ausgewertet bzw. der Schatten einer Spiralfeder untersucht. Außerdem sollte ein Meerschweinchenstall mit Fahrradlämpchen und einer Autobatterie beleuchtet werden. Auch wenn die Begriffe Stromstärke, elektrischer Widerstand und Leistung erst im Physikunterricht der Mittelstufe behandelt werden, haben sich die fünf Schülerinnen und ein Schüler der 5. und 6. Klassen motiviert und interessiert mit den Aufgabenstellungen auseinander gesetzt, experimentiert und ihre Ergebnisse in Protokollen zusammengefasst. Hierbei standen der Spaß am Experimentieren sowie das kreative Ausprobieren im Vordergrund.
Unterstützt wurden die jungen Physikerinnen und Physiker durch die MILeNas der Jahrgangsstufe EF. Im zweiten Schulhalbjahr bereiten sich die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft auf den Wettbewerb "freestyle-physics" vor, dessen Finale am Ende des Schuljahres an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) stattfindet.

Was ein Zeitzeuge ist, weiß jeder, was aber ist ein „Zweitzeuge“?
Mit Anna Vögeding vom Verein „Zweitzeugen e.V.“ und ihren Kolleginnen waren jetzt „Zweitzeuginnen“ an unserer Schule und arbeiteten mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10. Als Zweitzeugen erzählen sie die Lebensgeschichten von Zeitzeugen des Holocausts.
Die Klasse 10a lernt so an ihrem Zweitzeugen-Projekttag die Jüdin Frieda Kliger kennen, die 1921 in Warschau geboren wurde, das Warschauer Ghetto, die Konzentrationslager Lublin-Majdanek und Auschwitz sowie den Todesmarsch nach Bergen-Belsen überlebte und im hohen Alter von 102 Jahren in Israel starb. Bevor jedoch auf Details des Lebens von Frieda Kliger eingegangen wird, konfrontiert die Zweitzeugin Vögeding die Zehntklässler erstmal mit Gesetzen der nationalsozialistischen Regierung, die die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden im Alltag stark einschränken sollten. Da wird zum Beispiel das Gesetz von 1942 genannt, das es Jüdinnen und Juden verbot, Haustiere zu halten. „Haustiere waren damals vor allem auch Nutztiere wie Hühner“, erklärt Vögeding, „so wurden den Jüdinnen und Juden schlichtweg die Möglichkeit genommen, sich von den Nutztieren zu ernähren.“ Aber auch andere, schon früher erlassene Gesetze, wie das Verbot, Fahrräder zu besitzen, werden thematisiert. Die Schüler kommen schnell darauf, dass damit nicht nur eine Gängelung der jüdischen Bevölkerung verbunden war, sondern dass die Fahrräder auch im Krieg benutzt wurden, um beispielsweise Späher-Aufträge erfüllen zu können. Besonders schlimm finden die Einsteiner das Verbot des Schulbesuchs für jüdische Kinder und Jugendliche. „Juden sollten auf diese Weise ungebildet bleiben und isoliert werden“, fasst die Zehntklässlerin Rui treffend zusammen.
Nachdem die Bedingungen, unter denen die jüdische Bevölkerung von 1933-1945 leben musste, deutlich vor Augen geführt wurden, erzählt Zweitzeugin Vögeding dann detailliert von Frieda Kliger, die mit ihren Kindern und zahlreichen Enkeln und Urenkeln immer ein Familienmensch gewesen sei. Anhand von Ausschnitten aus Audiodateien, die der Verein „Zweitzeugen e.V.“ in Interviews mit Kliger aufgenommen hat, hören die Zehntklässler auch ihre Stimme. Audios werden vor allem dann eingespielt, wenn es um besonders schlimme Erlebnisse Kligers geht. Da hat zum Beispiel eine KZ-Wärterin das einzige Familienfoto, das Frieda Kliger noch besaß, vor ihren Augen zerrissen. Ganz still im Raum wird es auch, als die Zweitzeugin von dem Augenblick erzählt, in dem die Holocaust-Überlebende von ihrer ersten großen Liebe Heniek getrennt wurde, den sie danach nie wiedersah. „Von den zwei Jahren, die sie in Auschwitz-Birkenau verbracht hat, hat Frieda Kliger im Interview nicht viel erzählt. Vermutlich waren die Erinnerungen zu schmerzhaft“, berichtet Vögeding. Nach Kriegsende ging Frieda Kliger wieder nach Warschau zurück, wo sie sich aber nicht mehr zu Hause gefühlt habe. Außerdem sei ihr dort immer noch viel Antisemitismus begegnet, weshalb sie schließlich 1947 nach Palästina ausgewandert sei, informiert Vögeding.
Nach der ausführlichen Schilderung von Frieda Kligers Leben geht es am Zweitzeugen-Projekttag der Klasse 10a dann um Antisemitismus damals und heute. Denn die Zweitzeugen möchten nicht nur die Lebensgeschichten der Zeitzeugen lebendig halten, sondern die Schülerinnen und Schüler auch dazu befähigen, Antisemitismus zu erkennen, wenn er ihnen im Alltag begegnet. Auch wie man mit Antisemitismus umgehen kann, wird thematisiert. Am Ende ermutigt Vögeding die Einsteiner, selbst zu Zweitzeugen für Frieda Kliger oder andere Opfer der Nationalsozialisten zu werden. Das ist zum einen wichtig, weil es nicht mehr so viele lebende Zeitzeugen gibt, die selbst ihre Geschichte erzählen können. Zum anderen werden so auch nachfolgende Generationen für Themen wie Antisemitismus und Holocaust sensibilisiert. „Ich fand den Projekttag richtig gut und auch wichtig. Natürlich weiß man das eine oder andere, aber eben nicht alles und es ist wichtig, dass wir da aufgeklärt werden. Vor allem die Lebensgeschichte Frieda Kligers war sehr bewegend“, fasst Einsteinerin Laura das Zweitzeugenprojekt zusammen. Und sie hat ihrer Familie noch am gleichen Tag von Frieda Kliger erzählt – und ist somit selbst zur Zweitzeugin geworden.