Von Einstein-Reporter Max
Der Aschermittwoch ist sowohl das Ende der Karnevalszeit als auch der Beginn der Fastenzeit. Doch was hat es mit diesem Tag eigentlich auf sich?
Die 40 Tage der Fastenzeit beziehen sich darauf, dass Jesus für 40 Tage und 40 Nächte in der Wüste gefastet haben soll, weshalb das Fasten in der Kirche schon lange Tradition hat. Ursprünglich waren es aber keine 40 Tage für die Christen, denn einst begann die Fastenzeit am sechsten Sonntag vor Ostern, doch Papst Gregor der Große (590 – 604) verlegte den Beginn auf den Mittwoch davor, sodass die Fastenzeit auch für die Christen 40 Tage dauert.
Die Asche im Namen „Aschermittwoch“ kommt vom Aschekreuz, welches seit dem zehnten Jahrhundert verteilt wird. Bei diesem zeichnet ein Priester den Gläubigen im Gottesdienst ein Kreuz aus Asche auf die Stirn. Diese Asche stammt vom Verbrennen der Palmzweige vom Palmsonntag.
Insbesondere in der katholischen Kirche hat die Fastenzeit und damit auch der Aschermittwoch immer noch eine relativ große Bedeutung.