Der Q1-Projektkurs „Erinnerungen durch die Linse - Dokumentarfilme erzählen Geschichte“ war jetzt mit Frau Tkocz im Filmmuseum in Düsseldorf.
Dort haben sie sich mit dem Dokumentarfilm als Genre beschäftigt und viel Hintergrundwissen darüber erlangt. Im Projektkurs sollen die Schülerinnen und Schüler nämlich in Gruppen bis zum Schuljahresende einen eigenen kurzen Dokumentarfilm drehen. Viele haben auch schon ihre Themen gefunden: Erinnerungen an (Ur)Großeltern über Migrationserfahrungen bis hin zu einschneidenden Lebenssituationen sollen dann filmisch umgesetzt werden. Im zweiten Halbjahr wird ein praktischer Workshop stattfinden, in dem die Projektkursteilnehmer dann praktische Tipps von Profis zu ihrem bereits gedrehten Material bekommen.
Bei bestem Wetter machten sich vier Klassen im September auf den Weg nach Bremen.
Die Klassenfahrt bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Wissenschaft, Bewegung und gemeinsamen Erlebnissen. Dabei erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt auf ganz unterschiedliche Weise – und schnell wurde klar: Bremen hat weit mehr zu bieten als die berühmten Stadtmusikanten.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Universum Bremen. In dem Wissenschaftsmuseum wurde an zahlreichen Stationen experimentiert, gestaunt und wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund gegangen.
Bei einer Selfie-Challenge durch Bremen konnten die Klassen die Stadt auf eigene Faust entdecken. Dabei ging es nicht nur darum, möglichst kreative Fotos zu machen, sondern auch darum, bekannte und weniger bekannte Orte Bremens kennenzulernen. So wurde die Stadterkundung zu einer unterhaltsamen Teamaufgabe.
Auch Fußballfans kamen auf ihre Kosten: Bei einer Führung durch das Weserstadion gab es interessante Einblicke hinter die Kulissen des traditionsreichen Stadions. Andere Gruppen nahmen an zum Teil "düsteren" Stadtführungen teil und erfuhren dabei mehr über die Geschichte, Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten Bremens.
Bei Spaziergängen entlang der Weser und durch den Bürgerpark konnten die Klassen zwischendurch die Natur genießen und sich von den zahlreichen Eindrücken erholen. Für viel Spaß und Teamgeist sorgten außerdem Minigolf und Geschicklichkeitsspiele im Hafenrummel.
Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Bremerhaven. Dort besuchten die Schülerinnen und Schüler das Klimahaus und begaben sich auf eine spannende Reise durch verschiedene Klimazonen der Erde. Im Deutschen Auswandererhaus erfuhren sie mehr über die Geschichten von Menschen, die ihre Heimat verlassen und in einem anderen Land ein neues Leben begonnen haben. Abgerundet wurde der Tag durch eine Hafenrundfahrt, bei der die maritime Seite Bremerhavens hautnah erlebt werden konnte.
Eine Klasse nutzte die Gelegenheit außerdem für einen Tagesausflug nach Hamburg. Damit stand für diese Gruppe ein weiteres großes norddeutsches Stadt-Abenteuer auf dem Programm.
So unterschiedlich die Programmpunkte auch waren, eines hatten alle gemeinsam: Die Klassenfahrt bot zahlreiche Möglichkeiten, Neues zu entdecken, gemeinsam etwas zu erleben und Bremen und seine Umgebung aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen. Die abwechslungsreichen Tage werden den Schülerinnen und Schülern mit vielen schönen Erinnerungen, besonderen Erlebnissen und sicherlich auch dem einen oder anderen lustigen Foto im Gedächtnis bleiben.













Am Demokratietag wurde eine neue Patenschaft für unsere Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekannt gegeben:
Das Traditionsunternehmen „Alberdingk Boley“ will uns bei weiteren Projekten und Aktionstagen gegen Rassismus und für Zivilcourage unterstützen.
Zur feierlichen Bekanntgabe in der Aula hatten Sina Croonenbroeck und Renzi Cesur von Alberdingk Boley keine weite Anreise. Zwar arbeitet das mittelständische Unternehmen auch in den USA und China, der Hauptstandort ist aber in Uerdingen. Croonenbroeck und Cesur betonten in ihrer Ansprache, dass Werte wie Respekt und Zivilcourage nicht erst in der Arbeitswelt, sondern natürlich auch schon in der Schule eine große Rolle spielen. Das Krefelder Unternehmen freue sich darauf, diese Werte gemeinsam mit dem AEG zu fördern.
Auch auf anderen Ebenen soll in Zukunft mit Alberdingk Boley zusammengearbeitet werden, z.B. im Bereich der Naturwissenschaften oder der Berufsorientierung.
Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und die Erfolg versprechende Zusammenarbeit!


Dass Demokratie nicht nur etwas für Erwachsene ist und nicht nur mit Wahlen zusammenhängt, konnten jetzt alle Einsteiner, die nicht gerade auf Klassenfahrt sind, an unserem Demokratietag erleben.
Einen ganzen Schulvormittag lang ging es um jahrgangsspezifische Themen wie Vielfalt (Stufe 5), Mobbing und Cybermobbing (Stufe 7), Rassismus (Stufe 8) und Geschlechterrollen und Sexismus (Stufe 10). Für die Q1 wurden externe Workshops zu Themen wie Extremismus oder Verschwörungstheorien angeboten. Die Schülerinnen und Schüler erstellten zu ihren jeweiligen Themen Produkte wie Videos, Podcasts, Plakate oder Interviews. Eine fachkundige Jury unter der Leitung von Frau Sandten, die den Demokratietag organisiert hat, sichtet alle kreativen Ergebnisse und wird das beste Produkt prämieren.
Eine Sonderrolle hatte die Jahrgangsstufe EF inne: Sie durfte sich sogar an zwei Tagen dem Thema Demokratie widmen, und zwar in Form eines Planspiels zur Kommunalpolitik. Ein Highlight dabei war sicherlich die einstündige Diskussion mit unserem Oberbürgermeister Sören Link. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler den Oberbürgermeister mal so richtig löchern. Es gab einige private Fragen, etwa nach seinem Abischnitt oder seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung, natürlich waren aber auch bundes- und kommunalpolitische Themen dabei. So wollte ein Schüler wissen, wie er die zurückliegenden Landtagswahlergebnisse einordnet, zahlreiche Fragen beschäftigten sich auch mit dem Duisburger Zoo, speziell dem Delfinarium. Auch auf die Handyregelung an unserer Schule wurde Link angesprochen (sie musste ihm natürlich erst einmal vorgestellt werden). Link räumte ein, dass er ohne Handy eigentlich arbeitsunfähig wäre. Er betonte aber auch, dass er solche Handyregelungen an Schulen nachvollziehen könne und die direkte soziale Interaktion, wie sie z.B. in dieser Diskussionsrunde stattfinde, viel wichtiger sei, als ständig das Handy präsent zu haben.
Sowohl in der Diskussionsrunde als auch in der vorherigen Ansprache unseres Schulleiters wurde immer wieder deutlich, dass Demokratie vor allem bedeutet, andere Meinungen wahrzunehmen, sie auszuhalten und zu respektieren, was gleichzeitig auch den Mut zu Widerspruch und kritischen Fragen beinhaltet. Und Schule ist auch ein Ort, an dem man so etwas lernt – ob im Unterricht oder auf dem Schulhof. So zeigt sich, dass Demokratie tatsächlich nicht nur etwas für Erwachsene ist oder nur mit Wahlen zusammenhängt.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Sandten für die Vorbereitung und Organisation des gelungenen Demokratietages!

















Auf die Bremer Stadtmusikanten treffen die Klassen 9a, 9c, 9d und 9e zurzeit vermutlich häufig, sie sind nämlich auf Klassenfahrt in Bremen.
Dort erkunden sie nicht nur die Stadt, das Universum und machen eine Themenführung zu „Bremens düsterer Seite“, sondern sie fahren auch nach Bremerhaven ins Klimahaus und ins Auswanderermuseum. Die 9b ist zeitgleich in der Eifel und verbringt auch einen Tag in Luxemburg.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 sind in dieser Woche unterwegs, und zwar in Esens. Dort erfahren sie alles über das Wattenmeer, besuchen Langeoog und eine Seehundstation.
Auf Sisis Spuren begeben sich einige Kurse der Q2, die sich nach Wien aufgemacht haben. Aber natürlich steht hier nicht nur Sisi auf dem Programm, sondern Wien wird auch kunsthistorisch und kulinarisch entdeckt. In Österreich sind auch andere Kurse der Q2. Sie sind in Biberwier (in Tirol) unterwegs und begeben sich u.a. auf die Zugspitze, die ganz in der Nähe ist.
Allen Klassen und Kurse wünschen wir aufregende und wunderbare Erlebnisse und Erfahrungen!





Wie hat sich Arbeit im Laufe der Jahrhunderte verändert – und wie werden wir in Zukunft arbeiten?
Diesen Fragen gingen heute Englischkurse der Q2 in der Deutschen Arbeitsschutz Ausstellung in Dortmund nach.
Als Einstieg in die Unterrichtsreihe „World of Work“ recherchierten die Schülerinnen und Schüler vor Ort zu verschiedenen Aspekten der Arbeitswelt: von der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt über die zunehmende Digitalisierung bis hin zur Arbeit im Dienstleistungssektor.
Die Ergebnisse der Recherche bilden die Grundlage für die weitere Arbeit im Englischunterricht – und für die Frage, wie Globalisierung und technologischer Wandel unsere Arbeitswelt heute und in Zukunft prägen.





152 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler starteten am Mittwoch ihren ersten Schultag am Einstein um 10.30 Uhr in der Turnhalle, wo ein buntes Begrüßungsprogramm stattfand.
So konnten die jungen und neuen Schülerinnen und Schüler etwa den Klängen der älteren Einsteiner lauschen, die mit dem Orchester zwei Songs zum Besten brachten. Beeindruckend war auch die Tanz-AG der Jahrgangsstufe 7, die eine tolle und spektakuläre Choreografie zeigte. Die AEG-Hymne, die von der Klasse 6c geschmettert wurde, sorgte ebenfalls für große Begeisterung. Neben diesen musikalischen und sportlichen Programmpunkten begrüßte natürlich auch unser Schulleiter Herr Rabstein die neuen Einsteiner und ihre Eltern sehr herzlich und nahm allen die Ängste vor möglichen Problemen wie „Finde ich wohl morgen noch meinen Klassenraum wieder?“ Auch Frau Lienenbecker und Frau Ohnheiser stellten sich als Erprobungsstufenteam vor, um danach direkt die Schülerinnen und Schüler namentlich aufzurufen, damit diese mit ihren neuen Klassenlehrerinnen und -lehrern zur ersten richtigen „Unterrichtsstunde“ in den Klassenraum gehen konnten. Mit im Gepäck: Jede Menge Infos über unsere Schule und eine Pausenkiste mit Spielmaterialien, die der Förderverein spendiert hat. Damit sich auch die Eltern schon näher kennen lernen konnten, fand zeitgleich in der Aula ein Elterncafé statt, für das die Q2 Kaffee und Kuchen bereitgestellt hatte.
In den nächsten Tagen werden die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler noch viel Unterricht bei Ihren Klassenleitungsteams haben und dabei unsere Schule ganz genau erkunden können.
Die gesamte Schulgemeinschaft wünscht allen neuen Einsteinern auf ihrem Weg bis zum Abitur 2035 viel Freude und Erfolg!
Allen, die schon im Vorfeld und auch am Tag selbst zum Gelingen dieser schönen Einschulungsfeier beigetragen haben, sei herzlich gedankt!

Unsere Schulgemeinschaft trauert um
Matthias Frohmann-Stadtlander
Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir erfahren, dass unser Lehrer in den Sommerferien plötzlich und unerwartet in seiner Lieblingsstadt Wien verstorben ist.
Matthias Frohmann-Stadtlander war seit 2003 mit den Fächern Pädagogik und evangelische Religionslehre an unserer Schule tätig. Mit seiner offenen, humorvollen und sehr wertschätzenden Art war er bei seinen Schülerinnen und Schülern beliebt und im Kollegium sowie bei den Eltern gleichermaßen geschätzt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihn nicht vergessen.
Für die Schulgemeinschaft des Albert-Einstein-Gymnasiums
Andreas Rabstein, Schulleitung
Christian Großmann, Lehrerrat
Petra Müller, Elternpflegschaft
Arion Nika, Schülervertretung
Die Erdkundekurse der EF von Frau Hildner, Frau Mengler und Frau Uebel wurden in diesem Jahr zu „Versuchskaninchen“.
Sie nahmen an einem Projekt der Physik-Fakultät zum Thema „Einfluss von Schülerexperimenten auf die Arbeitsmotivation“ teil. Dazu besuchten Mitarbeiter der Universität Duisburg-Essen den Unterricht und führten Befragungen mit den Schülerinnen und Schülern durch. Danach durften die Kurse selber einmal Uni-Luft schnuppern und besuchten das Forschungslabor der Universität Essen. Hier führten sie Experimente im Themenfeld „Klima“ durch, in dem sie die Auswirkungen des Untergrunds auf die Erwärmung der Luft untersuchten. Dabei lernten sie die Arbeitsweise des wissenschaftlichen Arbeitens kennen und werteten die Daten anschließend hinsichtlich der Konsequenzen für den zukünftigen Städtebau - auch im Hinblick auf den Klimawandel aus.
Bei zum Teil sehr sommerlichen Temperaturen und des notwendigen, repetetiven Vorgehens im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens konnte sich nicht jeder Schüler oder jede Schülerin direkt für das Thema erwärmen. Allerdings wird dieser Tag allen, nicht zuletzt wegen der Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn, sicherlich im Gedächtnis bleiben.
