Auf großen Segel-Turn gehen in der letzten Schulwoche vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 unter der Leitung von Herrn Poidinger.
Gemeinsam mit ihm und Frau Zimmermann segeln sie von Sonntag bis Freitag auf dem Ijsselmeer und laufen verschiedene Häfen an. Seit Januar haben sich die Schülerinnen und Schüler in der Segel-AG von Herrn Poidinger mit Theorie und Praxis des Segelns beschäftigt und setzen das Gelernte jetzt auf einer ca. 12 Meter langen Yacht um. Natürlich schlafen sie auch auf der Yacht und verpflegen sich selbst.
Einen schöneren Übergang in die Sommerferien kann man sich kaum vorstellen. Wir wünschen allen ein unvergessliches Erlebnis bei hoffentlich bestem Segelwetter!
Der Schulsanitätsdienst unter der Leitung von Frau Hildner und Frau Schran-Stenders startet am Dienstag eine neue Ausbildungsrunde.
9 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 7-10 lernen dann den ganzen Tag über, u.a. angeleitet von den bereits erfahrenen Schulsanitätsmitgliedern, wie man Erste Hilfe leistet. Von der stabilen Seitenlage oder der Herzdruckmassage über den Wundverband bis hin zur Versorgung von kleinen Verletzungen ist alles dabei.
Sollte jemand mal ein Pflaster oder Kühlakku benötigen, steht der Schulsanitätsdienst (SSD) in den Pausen immer bereit - entweder über ein mobiles Team, das über den Schulhof läuft, oder im SSD-Raum 039 (neben der Cafeteria). Natürlich ist der SSD auch bei zahlreichen sportlichen Veranstaltungen dabei wie dem Sportfest oder der 3x3-Tour.
An dieser Stelle wollen wir auch einmal allen Mitgliedern des SSD herzlichen danken für ihren Einsatz!
Trotz hoher Temperaturen besuchten rund 150 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen das Albert-Einstein-Gymnasium, um ihre neue Schule, die Kinder der zukünftigen 5. Klassen und natürlich auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennenzulernen.
Die Aufregung war bei allen sehr groß und die Vorfreude ließ sich unter anderem anhand zahlreicher Jubelrufe, lachender Gesichter und einer guten Stimmung in den zukünftigen Klassen erkennen.
Durch zahlreiche Kennenlernspiele, Erkundungstouren durch die Schule und erste Fragerunden in den Klassenräumen konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler einen ersten Eindruck von unserer Schule gewinnen und nahmen sicherlich viele spannende Eindrücke mit nach Hause.
Wir freuen uns, alle im nächsten Schuljahr bei uns am Einstein begrüßen zu dürfen!

Dank strahlend blauem Himmel und wenig Wind konnte der Wetterballon wie geplant am Donnerstag starten.
Es war ein tolles Erlebnis: Mit passender Hintergrundmusik (u.a. „99 Luftballons“ oder „Über den Wolken“) zählten gemeinsam mit Frau Malik alle zuschauenden Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte einen Countdown herunter (und dann sogar noch einen). Und endlich durfte der Ballon, der zuvor lange von Herrn Kühne gehalten und von Herrn Poidinger mit segeltauglichen Knoten versehen worden war, samt Experimentalmaterial in die Luft steigen. Einige Stunden später konnte er vom Projektkurs „Astronomie“ (Q1) zwischen Witten und Herdecke geborgen werden. Die Schüler Tim Burisch und Sven Platen, die das Projekt „Wetterballon“ hauptsächlich bearbeiten, können jetzt die Daten ihrer zahlreichen Experimente auswerten. Hier nur zwei Beispiele: Wie verhalten sich Flüssigkeiten wie Rum oder Cola in 35 km Höhe? Wie sind dort die Temperaturen und der Luftdruck?
Allen Beteiligten sei ganz herzlich gedankt! Wie wir Einsteiner sehen konnten, braucht es nur einen Ballon (und nicht 99), um uns zu faszinieren und begeistern.
Ein Zeitungsbericht zu unserer tollen Veranstaltung ist zu finden unter https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412318464/seltenes-experiment-sonde-fliegt-jetzt-von-duisburg-in-die-stratosphaere.html.
Der Lateinkurs von Herrn Großmann (Klasse 9c und 9d) durfte sich am Montag mit Vergils Epos „Aeneis“ auf besondere Weise auseinandersetzen.
Unter dem Motto „Aeneis trifft auf Künstliche Intelligenz“ konnten die Schülerinnen und Schüler im Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum viele digitale Tools nutzen, um sich dem Inhalt des Werks zu nähern. Mithilfe von Kurzfilmen, Podcasts oder Comics wurde ein motivierender Zugang zu Aenaes‘ Erlebnissen geschaffen. Ein eigens programmierter Chatbot fungierte dabei zugleich als „KI-Lehrer“, der jede Menge Hilfestellungen gab, aber natürlich nicht die lateinischen Texte übersetzte. In einem zweiten Teil des Projekts diente ein Escape Room dazu, die Schülerinnen und Schüler als Begleitung von Aeneas in die Unterwelt zu schicken. Hier mussten sprachliche und inhaltliche Rätsel gelöst werden.
Genauso abenteuerlich wie die Aeneis war dann auch die Rückreise nach Rumeln-Kaldenhausen – aber auf dieses Abenteuer haben sich ja schon alle Einsteiner mal begeben…

Die Einstein-Schulgemeinschaft gratuliert Luisa van Stiphaut (Q1) und Hanno van Stiphaut (9b) ganz herzlich, die beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erste Plätze in den Kategorien „Gitarre Pop“ (Hanno) und „Begleitung am E-Bass“ (Luisa) gewonnen haben!
Dem Bundeswettbewerb in Regensburg, bei dem die beiden u. a. „Basket Case“ von Green Day in einer Jazz-Version, „September 90“, eine Komposition ihres Vaters Mirko van Stiphaut, und ein Solostück von Hanno gespielt haben, waren zuvor schon der Regionalwettbewerb in Düsseldorf und der Landeswettbewerb in Dortmund vorausgegangen, den die beiden jeweils mit der Höchstpunktzahl absolviert hatten. Beim Landespreisträgerkonzert in der Düsseldorfer Tonhalle wurden sie zudem mit dem Sparkassen-Förderpreis ausgezeichnet. Diese großartigen Erfolge kommen aber natürlich nicht aus dem Nichts: Vor den Wettbewerben lagen Wochen intensiver Vorbereitung. „Da Hanno und ich ja gemeinsam in einem Haus wohnen, haben wir auch immer die Möglichkeit, zusammen zu proben, was sehr praktisch ist“, erklärt Luisa. Und die Teilnahme beim Bundeswettbewerb waren auch nicht die ersten großen Wettbewerbe für die beiden. So waren die Geschwister auch schon 2023 und 2025 beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ oder in verschiedenen Bands erfolgreich.
Vermutlich wird der diesjährige Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ auch nicht der letzte Wettbewerb gewesen sein. Wir wünschen Luisa und Hanno noch zahlreiche weitere musikalische Erlebnisse und Erfolge!

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Q1 machten sich Ende Mai mit Frau Krukewitt und Frau Malik auf den Weg nach Köln, um das DLR zu besuchen.
Im Rahmen einer Führung wurde das Gelände des DLR und der ESA besichtigt. Eines der Highlights war die neu eröffnete LUNA Analog Facility. In dieser großen Halle mit mondähnlichem Staub werden zukünftige Mondmission vorbereitet und dabei u. a. Mondfahrzeuge und Raumanzüge getestet, die Schwerkraft auf dem Mond simuliert und Lichtverhältnisse mit speziellen Strahlern nachgestellt. Da das Europäische Astronautenzentrum dieses Mal nicht besucht werden konnte, hatten wir stattdessen die Möglichkeit, einen stillgelegten Windkanal zu erkunden. Im sogenannten Kryokanal wurden bis vor einigen Jahren Modelle von Zügen und Flugzeugtragflächen bei sehr niedrigen Temperaturen getestet und Strömungseigenschaften optimiert. Am Ende der Führung gab es noch Informationen zur Luft- und Raumfahrtmedizin. In Köln werden beispielsweise die europäischen Astronautinnen und Astronauten nach ihren Einsätzen im All durchgecheckt und u. a. durch die Bettruhestudien medizinische Langzeituntersuchungen bezüglich Schwindel, Herz-Kreislauf-System und Muskelabbau durchgeführt.
Auch wenn wir die deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer leider nicht vor Ort angetroffen haben, waren alle Schülerinnen und Schüler von dem großen Gelände und den zahlreichen Informationen zur Raumfahrt beeindruckt. Und ein wenig sind wir Alexander Gerst doch näher gekommen, denn die Landekapsel, mit der er 2014 von der ISS zurück zur Erde kam, konnten wir in Köln ganz nah bestaunen (siehe Foto).

Am Einstein hat es schon Tradition: Die Biologie-Kurse der Q1 fahren jedes Jahr zum Heidhof.
Nachdem es im vergangenen Schuljahr aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 keine Q1 gab und unsere Exkursion pausieren musste, ging es am 8. und 9. Juni 2026 wieder für insgesamt 68 Schülerinnen und Schüler Richtung Bottrop zur umweltpädagogischen Station Heidhof.
Im Zentrum stand die Frage, ob der in der Nähe fließende Schwarzbach ein naturnahes Gewässer ist. Dazu wurde in kleinen Gruppen an drei Stationen geforscht: Ökomorphologie, Saprobienindex und chemische Analysen sollten es ermöglichen, die Gewässerguteklasse des Schwarzbachs möglichst genau zu bestimmen.
Ganz anders als im üblichen Biologieunterricht konnte hier in der freien Natur und sehr praxisnah expiermentiert werden. Vielleicht gibt es ja nun (mehr) Interessierte für ein Biologiestudium oder einen Ausbildungsberuf im Bereich Natur und Umwelt?!
Ein herzlicher Dank geht an die Lehrerinnen und Lehrer am Heidhof, die das Thema sehr anschaulich vermitteln. Außerdem danken wir dem zdi Duisburg für die großzügige Unterstützung bei den Fahrtkosten, die leider mittlerweile unglaublich hoch geworden sind.
Wir freuen uns auf unseren nächsten Besuch in Bottrop!
Übrigens: Unsere Untersuchungen haben ergeben, der Schwarzbach hat eine gute Wasserqualität.
Paul Schiegat (EF), der schon vor einigen Wochen unseren schulinternen Dartswettbewerb für sich entscheiden konnte, sicherte sich jetzt auch bei der ersten Duisburger Steeldart-Stadt-Meisterschaft einen Platz auf dem Siegerpodest:
Herzlichen Glückwunsch zum Bronzerang in der Einzel-Meisterschaft! Vielleicht kam Paul mit seinem sehr guten Average von 62,2 auch der Heimvorteil zugute: Die Stadt-Meisterschaft im Dart fand nämlich an unserer Schule statt. So oder so ein großartiger Erfolg!
