Von Einstein-Reporter Max
Der Projektkurs Theater der Q1, unter der Leitung von Herrn Brinkschulte und Frau Hildner, führte Ende Juni zum ersten Mal das Stück „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder auf.
Das Stück hat drei Akte: Der erste Akt spielt 1901 und, wie alle Akte, in der fiktiven Kleinstadt Grover’s Corners an der Grenze von New Hampshire. Hier wird ein gewöhnlicher Tag in der Kleinstadt dargestellt. Der zweite Akt zeigt die Hochzeit der Hauptcharaktere und wie es dazu kam. Dieser spielt 1904. Im dritten Akt macht die Handlung einen Zeitsprung von neun Jahren; es ist nun 1913. Die zentrale Botschaft des Stückes wird hier vermittelt: Man soll auch die kleinen Dinge im Leben schätzen.
Die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses waren schauspielerisch herausragend und die Bühnentechnik hat ebenfalls ihr Bestes gegeben. Ich konnte mit Julian Kliemann sprechen, dem Darsteller von Mr. Webb, einem Journalisten und Vater weiblichen Hauptfigur. Julian beschrieb, dass es ihm leichter fiel, Monologe auswendig zu lernen als Dialoge. Ihm spielte dabei in die Karten, dass er eine monologlastige Rolle hatte. Herr Brinkschulte und Frau Hildner waren auch sehr zufrieden mit der Aufführung. Das Stück wurde von Herrn Brinkschulte ausgewählt, da ihm die Botschaft (s.o.) so gut gefällt. Auch ich fand die Inszenierung und das Stück sehr ansprechend.
Wer jetzt neugierig geworden ist: Am Freitag, 3.7., gibt es um 19 Uhr zum letzten Mal die Gelegenheit, das Stück in der Aula anzuschauen.