Vom 21.- 24.2.2011 fand an unserer Schule die Qualitätsanalyse statt.

Das Albert-Einstein-Gymnasium erhält bei 25 bewerteten Qualitätsaspekten ein hervorragendes Ergebnis:

  • 6 mal "vorbildlich"
  • 17 mal "eher stark als schwach", also überdurchschnittlich
  • 2 mal "eher schwach als stark", also weiter zu optimieren

Gesamtbewertung im Überblick

Bilanz

"Nach  Auswertung  der  eingereichten  Dokumente,  der  Unterrichtsbeobachtungen,  des  Rundgangs und der Aussagen in den Interviews wird vom Qualitätsteam Folgendes bilanziert:  

Die Stärken der Schule liegen in

  • der Förderung der personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Kontext der Übernahme sozialer Verantwortung,
  • der guten didaktisch-methodischen Unterrichtsqualität,
  • der Gestaltung eines Beispiel gebenden sozialen und pädagogischen Klimas mit gelingenden außerschulischen Kooperationen,
  • der verantwortungsvollen Führung durch eine engagierte Schulleitung und sehr erfolgreichen Akquisition von Ressourcen.

Die Handlungsfelder der Schule liegen in

  • der  weiteren  Ausschärfung  des  Förderangebots  im  Regelunterricht  (Niveaudifferenzierung),
  • einer stärker qualitätszyklisch angelegten Fortbildungs- und Arbeitsplanung,
  • der Erstellung und Umsetzung eines Evaluationskonzeptes zur kriteriengestützten Standardsicherung.

Für die Weiterentwicklung der schulischen Qualität in den angesprochenen Aspekten sowie den Ausbau bzw. die Stabilisierung bestehender Stärken besitzt die Schule ein sehr gutes soziales, fachliches und personelles Potenzial."

Ergebnisse der Schule

"... stellt das Qualitätsteam heraus, dass die vorhandenen Daten zu den Fachkompetenzen bei den Lernstandserhebungen die Ergebnisse der Schule vorwiegend besser als diejenigen im Landesvergleich ausweisen. Bei den zentralen Prüfungen in Klasse 10 und den Abiturergebnissen entsprechen die Ergebnisse im Allgemeinen denen des Landes."

Lernstandserhebungen (LSE 2008 bis 2010):

"Im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Lernstandserhebungen hat sich die Schule dem Standorttyp 2 zugeordnet. Die Qualitätsanalyse betrachtet die Lernstandsergebnisse der Jahre 2008-2010. Sie erlauben eine Aussage im Hinblick auf den Erwerb von Fachkenntnissen in den erfassten Untersuchungsbereichen. Hervorzuheben ist, dass die Ergebnisse der Schule im fairen Vergleich in den zehn geprüften Bereichen sechsmal besser und viermal gleich ausfallen."

"Im Zentralabitur der Jahre 2008 - 2010 entsprachen die Abiturdurchschnittsnoten der Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums im Wesentlichen den Mittelwerten des Landes-(Bezugsgruppe: alle Gymnasien und Gesamtschulen des Landes NRW)."

Wettbewerbe

"Im Rahmen einer breit gefächerten Teilnahme an Wettbewerben in den Bereichen der Mathematik und der Naturwissenschaften, der Sprachen, der Musik, der Kunst und des Sports erzielen die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums z. T. hervorragende Ergebnisse und werden von der Schule umfassend unterstützt."

personale Kompetenzen der schülerinnen und Schüler

"Die Schule fördert die personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler systematisch in vielfältiger und vorbildlicher Weise, indem sie Selbstvertrauen fördert, zur Übernahme von Verantwortung erzieht, zu Toleranz verpflichtet, Konfliktfähigkeit ausbildet und zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben auffordert (z. B. Lions Quest in der Orientierungsstufe, die begonnene Ausbildung von Streitschlichtern, „Schüler helfen Schülern“, Schulvertrag, Sporthelferausbildung, regelmäßig durch die SV organisierte Projekte, schülergeleitete Arbeitsgemeinschaften, Klassenpatenschaften, naturwissenschaftliche Herbstakademien für Grundschüler, vielfältige soziale Projekte, Kooperationen im Ortsteil)."

Methodenkompetenz

"Zur Förderung der Methodenkompetenz und der Vermittlung von Lernstrategien verfügt die Schule über ein tragfähiges Konzept. Für die Förderung von Medienkompetenz, vor allem im Bereich der IT-Medien, ist ein solches in der Entwicklung und bedarf der Verankerung in den schulinternen Lehrplänen. Das Ziel, über die Förderung der Methodenkompetenz den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur selbstständigen Arbeit zu geben und damit auch eine Veränderung der Lehrerrolle im Regelunterricht zu erreichen (Lehrer als Moderator von Lernprozessen, die die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst aktiv gestalten), wurde in den gesehenen 38 Unterrichtssequenzen erfreulich oft erreicht. Auch in den Interviews mit Eltern und Schülerinnen und Schüler wurde deutlich, dass selbstständiges Lernen im alltäglichen Unterrichtsgeschehen seinen festen Platz hat."

Zufriedenheit und Identifikation

"Alle im Rahmen der Qualitätsanalyse befragten Gesprächspartner/innen äußerten ihre hohe Zufriedenheit und Identifikation mit der Schule. Auf noch vorhandene Entwicklungsfelder, die aus der jeweiligen Sicht bestehen, wurde in konstruktiv-kritischer Weise hingewiesen."

Unterricht

"Der eingesehene Unterricht zeigt, dass die Schule in allen drei über die 38 Unterrichtsbesuche bewerteten Aspekten (2.3 „Fachliche und didaktische Gestaltung“, 2.4 „Unterstützung eines aktiven Lernprozesses“ und 2.5 „Lernumgebung und Lernatmosphäre“) Grundlagen für erfolgreichen Unterricht schafft."

"In 24 der gesehenen 38 Unterrichtsequenzen konnten kooperative Lernprozesse in Form von Partner- oder Gruppenarbeit  beobachtet  werden.  Der  zeitlichen  Anteil,  den  die  kooperativen Lernformen an der Unterrichtszeit hatten, betrug 49,2 % (s. nachfolgendes Diagramm).

 

"Das Kreisdiagramm zeigt, dass im Unterricht des Albert-Einstein-Gymnasiums die kooperativen Lernformen  (Partner-  und  Gruppenarbeit)  mit  einem  zeitlichen  Anteil  von  49,2%  in  den  beobachteten Sequenzen sehr gut vertreten sind."

Fördermaßnahmen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler

"Anstrengungsbereitschaft wird nicht nur durch die Teilnahme an Wettbewerben sondern auch durch gezielte Fördermaßnahmen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler (Drehtürmodell, „individuelles Springen“, bilingualer Unterricht) von der Schule systematisch gefördert."

Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler

"Mit zahlreichen, oft auch anlassbezogenen Maßnahmen (u. a. fächergebundene Förderung, „Schüler helfen Schülern“, Lernentwicklungshefte) und Instrumenten zur Diagnostik (Cito- Schülermonitoring, regelmäßige Beratungskonferenzen für die Jahrgänge 7-9) sind am Albert-Einstein-Gymnasium wichtige Einzelkomponenten zur Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler vorhanden. Das Konzept für einen fest institutionalisierten Förderunterricht ist in Arbeit. Im Rahmen dieser Arbeit sind u. a. die Teilnahme an der „KommMit“-Initiative und die Bewerbung um das Gütesiegel für individuelle Förderung vorgesehen. Entwicklungspotential besteht bei der Umsetzung individueller Förderung in Form eines individualisierenden und binnendifferenzierenden Regelunterrichts (Kriterium 2.6.1)."

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen

"Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen gelingt über das reichhaltige AG-Angebot, die Teilnahme an Wettbewerben und außerunterrichtlichen Projekten sowie durch anspruchsvolle Angebote (bilingualer Unterricht) in vorbildlicher Weise. Die Leseförderung sowie die Schullaufbahnberatung wurden vom Qualitätsteam als gelungen bzw. vorbildlich realisiert wahrgenommen."

Schulkultur

"Der Qualitätsbereich „Schulkultur“ zeigt in der Gänze eine gute und in Teilen eine vorbildliche Qualität. Der Schulträger schafft in Bezug auf die Anlage und die Ausstattung des Schulgebäudes und des Schulgeländes gute Rahmenbedingungen für einen Unterricht nach aktuellen didaktischen und methodischen Konzepten."

Schulgemeinschaft

"In den Dokumenten sowie beim Schulbesuch war erkennbar, dass am Albert-Einstein-Gymnasium eine lebendige und wertschätzende Schulgemeinschaft mit vielfältigen Bindungen zum Schulort (Sportvereine, Schulen, Jugendeinrichtungen), gepflegt wird. Die Lehrpersonen schaffen ein lern- und leistungsförderndes Klassenklima. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler durch Ermutigung und Anerkennung. Die Schule stellt die Entwicklung verbindlicher Verhaltensregeln und ihre Einhaltung u. a. durch einen Schulvertrag sicher. Der Unterricht verlief störungsarm, der Umgang in der Klasse und im Gebäude ist respektvoll, ausgrenzendes Verhalten wird nicht akzeptiert. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich von den Lehrkräften ernst genommen und fair behandelt und werden genauso wie die engagierte Elternschaft durch geeignete Einrichtungen in die Gestaltung des Schulalltags und auch in die Schulentwicklungsarbeit mit einbezogen.

Die Bewertung der Kriterien zu Qualitätsbereich 3 (siehe Kapitel 5.3) gibt Auskunft über die besonderen Stärken der Schule. Ausdrücklich sei hier auch verwiesen auf die Aspekte 3.2 (Soziales Klima) und 3.5 (Außerschulische Kooperation), die jeweils mit der Stufe 4 bewertet wurden."

Mitwirkung

"Die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden durch die Schulleitung unter Berücksichtigung der schulischen Schwerpunkte verplant und effizient eingesetzt. Die Schule ergänzt das eigene Budget durch äußerst erfolgreiches Akquirieren zusätzlicher finanzieller und vor allem personeller Ressourcen. Sie wird vom Förderverein, ehrenamtlich tätigen Schülerinnen, Schülern und Eltern sowie von Sponsoren nachhaltig unterstützt. Die Verwendung der offiziellen Budgetposten wird von der Schulleitung kommuniziert und kontrolliert. Die Mitwirkungsgremien werden nach Maßgabe des Schulgesetzes beteiligt."

Schwerpunkte des Schulprogramms und besondere Profile / Konzepte

"Die Schule führt in ihrem Portfolio insbesondere folgende Profile bzw. Konzepte auf:

  • Ganztagsbetrieb: offener Ganztag von 8 -17.25 Uhr
  • Konzepte im Schulleben: Schulvertrag, Streitschlichtung, Lions Quest, Mädchen- und Jungenarbeit
  • Unterrichtskonzept: neue Rhythmisierung des Unterrichts in einer Doppelstundenstruktur, eine Orientierungsstunde in der Erprobungsphase und Klassenleitung in Teams für die Sekundarstufe I
  • Konzepte zur Förderung der Methodenkompetenz: Albertus-Heft; Seminarwochenende für Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der Sekundarstufe II
  • Konzepte zur individuellen Förderung: „Förderstrahl“, Cito Schüler-Monitoring (Erprobungsstufe), Beratungskonferenzen für die Mittelstufe in jedem Quartal, Schüler helfen Schülern, Schülerakademien, Drehtürmodelle, „Springen“, Wettbewerbe, externe Zertifikate (DELF, CAE), regelmäßige Schüleraustausche, bilinguale Module, „KommMit“ („Der Arbeitskreis Diagnose und Förderung arbeitet an der Bündelung und Weiterentwicklung des pädagogischen Förderkonzepts.“)
  • Konzepte zum fächerübergreifenden und fächerverbindenden Lernen: Robotik-Projekt (First-Lego-League) und Biologie-Chemie-Differenzierung
  • Konzepte zum selbstständigen Lernen: „Offene EDV“ und AEGnet.de (Aufgaben mit Möglichkeit der Selbstkontrolle)
  • Konzepte der Lehrerkooperation: „Ibbenbürener Unterrichtsmodell“ (Mathematik EF), Moodle („AEGnet.de“, „Kommportal“), Stufenteams, Klassenleitungsteams, schulinterne Arbeitskreise, schulinterne Fortbildungen
  • Konzepte zur Öffnung von Schule: Herbstakademie, Kunst am AEG, Einsteintag, Schulkonzerte, Roboterworkshop
  • Teilnahme an Pilotprojekten: Pilotschule im Netzwerk T3 zum Projekt „Navigator“ im Mathematik-Unterricht"

Die Schule nennt folgende Kooperationspartner:

"Arcelor Mittal Duisburg-Ruhrort, Bayer/ChemPark Uerdingen, Evonik Essen, Örtliche Grundschulen, Ev. Kindergarten Rumeln, Realschule Rheinhausen, DuBas, Feuerwehr Duisburg, Förderverein"

Den vollständigen Qualitätsbericht der Qualitätsanalyse NRW können Sie gerne - nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat - in der Schule einsehen.